Nachhaltigkeit (CSR)

Mit Sonnenkraft gegen den Stromausfall

HAGEN - 29.04.2014. 

Mitten in der Operation fällt der Strom aus. Wärmebettchen der Frühchen werden kalt. Medizinische Geräte auf der Kinderstation des Provinzkrankenhauses in Eritrea bleiben stehen. Ein unvorstellbarer Engpass, der in der kleinen Stadt Keren zum Alltag gehört. Mit Sonnenkraft will die Georg Kraus Stiftung (GKS) künftig die überlebensnotwendige Stromversorgung sicherstellen. Durch den Bau einer Solaranlage.

Stromausfall für mehr als 12 Stunden
Stromausfall ist in Keren keine Ausnahme. Es passiert täglich – oft für mehr als 12 Stunden. Die Folgen sind dramatisch, teilweise tödlich. Der Verein „ARCHEMED – Ärzte für Kinder in Not“ plant daher für die Kinderklinik und ein neues Perinatalzentrum die Installation einer Photovoltaik-Anlage. Die Organisation hat bereits ähnliche Technik in Asmara, der Hauptstadt Eritreas, eingeführt. Mittel der Georg Kraus Stiftung ermöglichen jetzt den Aufbau in Keren.

Solartechnik deckt laufenden Bedarf und schafft Vorrat
Die intensive und konstante Sonnenstrahlung der Region ist optimal für eine Solaranlage. „Unsere Einrichtung wird den laufenden Bedarf decken und über Batterien Vorrat schaffen“, so die Initiatoren. „Zusammen mit einem zusätzlichen dieselbetriebenen Notstromaggregat erreichen wir eine lückenlose Wasser-, Sauerstoff- und Stromversorgung von Kinderklinik und Perinatalzentrum.“

„Versorgungslage auf Dauer verbessern“
Der gesamte Klinikkomplex ist Anlaufstation für rund eine Million Menschen. „Die Solartechnik wird die Versorgungslage in der Region auf Dauer verbessern. Für uns ein wichtiges Kriterium der Projektarbeit“, so der neue Vorstandsvorsitzende Erich G. Fritz. Der langjährige Bundestagsabgeordnete hat kürzlich die Nachfolge von Stiftungsgründer Hans-Georg Kraus angetreten.

Eine Photovoltaik-Anlage wird künftig die Energieversorgung für die Behandlung kranker Kinder sichern
Eine Photovoltaik-Anlage wird künftig die Energieversorgung für die Behandlung kranker Kinder sichern
Die intensive und konstante Sonnenstrahlung der Region ist optimal für Solartechnik
Die intensive und konstante Sonnenstrahlung der Region ist optimal für Solartechnik
Pressekontakt
Eva Machill-Linnenberg
Eva Machill-Linnenberg

Pressesprecherin

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Pressemitteilung

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